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Sonntag, 10. Februar 2008 

Seit dem 1. Februar 2008 dürfen keine LKWs mehr in München reinfahren, die nichts anliefern müssen. Natürlich alles nur um die Umwelt zu schonen.

Am letzten Mittwoch bin ich das erste Mal seitdem über den Mittleren Ring zur Rush-Hour gefahren, der ist jetzt wesentlich angenehmer zu fahren. Der Mittlere Ring ist eine der meistbefahrensten Straßen in München. Ich habe auf dem ganzen Stück nur einen LKW gesehen. Das war echt ein tolles Erlebnis. Und die ganzen Autofahrer waren offensichtlich noch nicht darauf vorbereitet. Auf der rechten Spur (von zwischen durch dreien) gings echt am schnellsten voran.

Also, ich finde diese Umweltzone toll, solange ich mit meinem Diesel noch dadurch fahren darf.

Mittwoch, 20. Juni 2007 

Auf dem Weg zurück, war eine Straße gesperrt und ich musste einer Umleitung folgen. Dabei habe ich folgende schöne, und fast ungestörte Natur gesehen. Ich war echt beeindruckt.

Ich verstehe nicht, warum die Amerikaner nicht mehr tun, um diese Landschaft zu erhalten…

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Sonntag, 27. Mai 2007 

Hallo,

ich war gestern an einem nahe gelegenen See. Er ist vielleicht 300m weg von meinem ‘zuhause’ in Piscataway.
Er sieht wirklich sehr idyllisch aus:

Die Enten sitzen auf Grund der Hitze im Schatten:
see_2.jpg

Ich gehe weiter und ganz unverhofft sehe ich folgendes Schild:
see_3.jpg

dann fragte ich mich: Warum? Und habe mir das Wasser mal genauer angesehen:
see_4.jpg

ui!

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Dienstag, 17. April 2007 

Am Sonntag (während ihr in Deutschland tolles Wetter hattet) hat es an der Ostküste so viel geregnet, wie angeblich seit Aufzeichnung des Wettes noch nicht. Das war echt unglaublich viel Regen und für die Rückfahrt von Washington nach New Jersey haben wir mehr als sechs Stunden gebraucht (normalerweise braucht man vier). Wir sind zum Schluss auf der Route 1 gefahren (vergleichbar mit einer gut ausgebauten Bundesstraße) und sie war mehrmals gesperrt wegen Überflutung. Durch diese Pfütze (mehr kann man dazu wirklich im Vergleich nicht sagen) mussten wir auch durchfahren:

Leider etwas schnell. Ich habe dem Typ links hinter dem rechten Auto voll ne Dusche verpasst. Die Pfütze war doch VIEL tiefer als ich dachte.

Ich hatte schon etwas Angst um meinen Keller. Aber es war noch alles trocken. Das war aber mehr Glück als Verstand. Ich hatte einen ca. 50×50 Meter (!!!) großen See hinter meinem Haus. Soweit ich gucken konnte war über all Wasser und das stand vielleicht 30cm unter dem Haus. Puhh! Ich habe versucht Bilder davon zu machen, aber die sind alle Schwarz. Es war halt schon dunkel. Heute morgen war dann bereits das meiste abgelaufen (irgendwohin).

Mal gucken, was das Wetter hier sonst noch alles zu bieten hat. Hier ist es wettertechnisch zumindest interessanter als am Niederrhein. :-)

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Dienstag, 17. April 2007 

Wirklich unglaublich! Es gibt doch (ein paar) Umweltschützer in den USA. Vor dem Kongress waren viele von diesen Schildern aufgestellt und ein paar Leute rannten mit den entsprechenden Plakanten rum.

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Mittwoch, 11. April 2007 

Stellt euch bitte vor: Ihr seit gerade auf der Rückreise von Quebec nach New Yersey. Ihr habt gerade die US-/Kanada-Grenze passiert und habt Hunger. Ihr fahrt vom Interstate-Highway runter und haltet beim nächsten McDonalds. Eine eurer Mitreisenden nimmt nur ein Getränk. Ihr seit müde, habt eigentlich keinen Bock mehr und guck so ein wenig in der Gegend rum. Dann fällt euer Blick auf den Becher von eurer Mitreisenden und ihr liest:

Das fand ich toll! :-) Hier ein Google-Maps Link direkt zu dem Ort des McDonald-Restaurant

Freitag, 09. März 2007 

Heute auf der Arbeit ist mir aufgefallen, so viel Müll, wie hier, habe ich noch nie an einem Tag in Deutschland produziert. Unter meinem Tisch auf der Arbeit steht Mülleimer. Der wird jeden Tag geleert, aber das muss auch. Abends ist er immer voll. Unglaublich.

Am Wochenende haben wir etwas mit einer Amerikanerin (Kathy) unternommen. Anschließend haben wir bei einem anderen Intern zusammen gegessen und getrunken. Als der O-Saft Karton leer war (der ist so ähnlich, wie die deutschen Milchkartons), habe ich ihn zusammengefaltet, wie man es aus Deutschland gewohnt ist. Da guckte mich Kathy ganz komisch an, und fragte, was ich tue. Hier in Amerika wird der Karton nicht zusammengefaltet.Sie werden einfach, so wie sie sind, in den riesen Mülleimer steckt. Ganz normal hier…

Ach! Aber es wird hier zwischen normalem Müll und Recycling unterschieden. In Recycling kommen die „Plastikfässer“, wo z.B. die Milch drin ist. Sonst nichts. Der Rest (also ca. 90%) ist normaler Müll und wird nicht getrennt… Plastik, Papier, Glas, einfach alles…

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Kaffeebecher Wenn man etwas in den USA isst oder trinkt, dann wird es (oft) auf Plastiktellern oder (immer ;-) ) in Plastikbechern oder Dosen serviert. Auf jeder Etage in meinem Büro stehen zwei Kaffeeautomaten (vom Doofen Egbert ;-) ). Kaffee ist umsonst; alles andere kostet viel Geld: Also werde ich zum Kaffeetrinker (oh nein….)

  • Man stellt so einen Plastikbecher (siehe Bild) unter den Automat und wartet
  • dann kann man noch Milch, Zucker und Sirup rein tun, damit der Kaffee möglichst viel Kalorien hat
  • danach macht man einen Deckel drauf, weil der Becher inzwischen bis zum Rand voll ist, und
  • anschließend geht man wieder zu seinem Platz.

Das mit dem Deckel ist eigentlich echt praktisch. Aber ich denke, ab morgen werde ich einfach die großen Becher nehmen. ;-)

Tobias (mein Vorgänger, der heute seinen letzten Tag hatte) meinte, dass es deutsche Angestellt gibt, die extra eine Tasse von zuhause mitbringen, weil sie es der Umwelt nicht antun wollen für jeden Kaffee einen neuen Becher zu nehmen. Ich glaube, dazu werde ich nicht gehören. Ich habe hier keine Tasse… ;-)

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Sonntag, 25. Februar 2007 

Hallo,
ich bin’s wieder!

Für alle, die es interessiert: Ab 2007 beginnt die Sommerzeit in Nordamerika zwei Wochen früher als in Europa. Schuld daran ist der Energy Policy Act of 2005. Es soll dadurch erreicht werden, dass in den USA und Kanada Energie gespart wird. Jetzt lachen wir mal alle mal ganz doll! HAHAHAHAH! USA und Energie sparen. Wie witzig.

Naja, wie auch immer. Für mich ist das schon interessant, dadurch ist nämlich vom 11. bis zum 25. März der Zeitunterschied zu Deutschland nicht 6 sondern 7 Stunden. Und ich bekomme schon wieder ein Jetlack ;-) ARGH!

Da fällt mir gerade ein. Vor zwei Tagen wollte meine Vermieterin etwas drucken, aber ich hatte den Drucker vorher ausgeschaltet, weil er an war, obwohl niemand ihn benutzte. Folglich hat der Drucker nicht gedruckt. Sie fragte mich dann, ob ich den Drucker kaputt gemacht hätte. Das habe ich verneint, und meinte, dass ich ihn ausgemacht habe. Und sie fragte mich ganz entsetzt: “WHY?” Dadrauf habe ich ihr erklärt, dass wenn der Drucker ausgeschaltet ist, er weniger Energie braucht. Das konnte sie sich gar nicht vorstellen. Sie lasse ja auch immer alle Lampen an.

So sind die Amerikaner. Und die sollen Energie sparen. Da ist noch einiges zu tun!

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