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Dienstag, 27. Februar 2007 

Mööp, Mööp!

Ich bin’s wieder!

Also heute war mein erster Arbeitstag. Eigentlich war er ruckzuck um, weil so viel organisiert werden musste. Ich habe mit meinem Supervisor noch gar nicht über meine eigentliche Arbeit reden können. Ich habe erst mal 30 Minuten lang Unterschriften unter meine Verträge gesetzt. Ich soll den ganzen Scheiss auch noch lesen! Das sind mehr als 50 Seiten (zum Vergleich: Der Vertrag für mein Praktikum in München hatte 3 Seiten)! Naja, ich werde mich mal Abends im Bett daran machen.

Dann war ich heute auch bei der Bank und habe mein Konto eröffnet. So eine Bank kann man sich nicht vorstellen. Und angeblich sind die alle ähnlich hier.Man fragt sich wirklich: “Wo bringt man sein Geld hin, wenn man wirklich viel Geld hat?” Zu der Bank hätte ich kein Vertrauen. Die sah voll heruntergekommen aus, die Mitarbeiter waren Inder, und die hatten keine Ahnung! Argh! Allerdings muss man der Bank zu Gute halten, dass sie einen drive-thru-Schalter hat. So kann man seine Bankgeschäfte vom Auto aus erledigen: sehr praktisch.

Naja, zurück zur Arbeit…
Ich habe meinen Chef heute auch noch kennengelernt, er war erst um 15:30 Uhr in der Firma. Er scheint wirklich nett zu sein, aber viel reden konnte ich mit ihm nicht. Aber das wird sich bestimmt morgen ändern, dann haben wir neben einem Projekt-Meeting auch noch ein zweier-Meeting, um meine Aufgabe zu klären.

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Samstag, 24. Februar 2007 

Gestern Abend war ich das erste mal auf einer amerikanischen Party. In einem Wohnhaus, genau wie in American Pie, nur ohne poppen und ohne sooo viel Alk.

Es war einen Abschiedsparty von vier Praktikanten, die bei Siemens gearbeitet haben. Ich habe sogar meine Vorgänger kennengelernt und ein paar meiner zukünftigen Kollegen getroffen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, die anderen Praktikanten (hier ‘Interns’ genannt) kennen zu lernen. Ich war trotzdem Jetlack über 7 Stunden auf der Party und war erst um 3 Uhr (Deutsche Zeit, die für meinen Körper auch noch relevant ist: 9 Uhr morgens) im Bett.

Mir als Nichtraucher hat wirklich sehr gut gefallen, dass, wie fast alles in den US, ohne Zigaretten abgeht. Es gab nur drei Raucher, und die mussten immer fein nach draußen in die Kälte gehen. har har har

An der Party konnte man auch wieder sehen, dass Siemens nicht weiß, was Siemens alles macht. Mir wurde in Deutschland gesagt, dass hier keine Deutschen Interns wären. Weit gefehlt, es sind fast nur Deutsche! Eine direkte Kollegin ist Chinesin, aber der Rest ist fast nur Deutsch. Damit hatte ich echt nicht gerechnet.

Besonders interessant fand ich, dass obwohl es eigentlich alles Deutsche waren, die Hauptsprache auf der Party Englisch war. Und ich fand, dass ich mich wirklich gut geschlagen habe mit meinen Englischkenntnissen ;-)

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Sonntag, 11. Februar 2007 

Hallo,

von Mittwoch bis Freitag habe ich alle meine Termine erledigt, die ich noch in Deutschland erledigen muss, die mehr als 60km entfernt sind. Ich bin am Mittwoch nach Erlangen gefahren und habe abends in Nürnberg übernachtet. Am Donnerstag bin ich nach Liechtenstein gefahren, wegen meiner Bewerbung für den Masterstudiengang (Es lief sehr gut. Werde dort sehr wahrscheinlich im Oktober anfangen). Danach bin ich noch bis Stuttgart gefahren, um bei Christian zu übernachten. Am Freitagmorgen bin ich nach Frankfurt gefahren, um mein Visum zu beantragen und anschließend bin ich nachhause gefahren. Den genauen Weg könnt ihr euch bei Google-Maps angucken.

Auf der Rückfahrt von Liechtenstein nach Stuttgart ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich habe meinem Navi gesagt, er solle keine Maut-Str. verwenden. Ich habe mindestens 30min länger gebraucht durch Österreich und mir ist es erst zu spät aufgefallen. Hmpf! Das passiert mir auch nicht mehr. :-)

Die Hochschule in Liechtenstein und das Land Liechtenstein sind echt noch viel cooler als im Internet. Die Hochschule ist toll und ich freue mich auch schon auf Oktober, wenn ich dort wahrscheinlich anfangen werde!