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Mittwoch, 31. Oktober 2007 

Die Wikipedia sagt: “Ein Aperitif, als Kurzform auch Apéro (aus franz. apéritif, Kurzform apéro zu lat. aperire “öffnen”), ist ein appetitanregendes und meist alkoholisches, in angenehme Stimmung versetzendes Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird. Während der Aperitif vor allem in Frankreich und Italien unabdingbar zu einem guten Essen gehört, beginnt sich diese Tradition in Deutschland erst allmählich durchzusetzen. [...] In der Schweiz (Anm. d. Red.: und Liechtenstein) wird oft auch zum Apéro eingeladen, einer Art Stehparty, bei der kleines Gebäck und Drinks serviert werden. Danach muss nicht unbedingt ein Essen folgen, wie man es aufgrund des Wortes Aperitif vermuten könnte.”

In der Hochschule wird gesagt, dass es hier eine ‘Apéro-Kultur’ gibt. Zu jedem Anlass wird ein Apéro veranstaltet. Ich habe schon zwei mitgemacht und einen verpasst. Ich mache ab jetzt auch nur noch Apéros. Das hört sich viel besser an als ‘Party’ oder ‘Fete’. Also nächstes Jahr gibt es dann einen ‘Geburtstags-Apéro’ :-)

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Mittwoch, 20. Juni 2007 

Jochen (mein Chef, für alle, die ihn nicht kennen) ist letzte Woche 28 geworden. Das musste gefeiert werden mit einer großen Party am Wochenende.

Es ist Tradition, dass auf der JS-Geburtstagsfeier immer ein Eisblock zum eiskalten genießen von alkoholischen Getränken bereit steht. In den Eisblock sind Rinnen gefräst. Oben steht jemand und kippt ein Getränk in eine dieser Rinnen, und unten steht jemand, der dieses Getränk eiskalt genießen kann (Oma, keine Angst, ich habe nicht mitgemacht).

Das ist Jochen mit Eisblock:

Das is Bob am Grill. Bob ist der Vermieter von Jochen und Timo:

Ort: USA  | Thema: , , ,  | 0 Kommentare
Samstag, 24. Februar 2007 

Gestern Abend war ich das erste mal auf einer amerikanischen Party. In einem Wohnhaus, genau wie in American Pie, nur ohne poppen und ohne sooo viel Alk.

Es war einen Abschiedsparty von vier Praktikanten, die bei Siemens gearbeitet haben. Ich habe sogar meine Vorgänger kennengelernt und ein paar meiner zukünftigen Kollegen getroffen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, die anderen Praktikanten (hier ‘Interns’ genannt) kennen zu lernen. Ich war trotzdem Jetlack über 7 Stunden auf der Party und war erst um 3 Uhr (Deutsche Zeit, die für meinen Körper auch noch relevant ist: 9 Uhr morgens) im Bett.

Mir als Nichtraucher hat wirklich sehr gut gefallen, dass, wie fast alles in den US, ohne Zigaretten abgeht. Es gab nur drei Raucher, und die mussten immer fein nach draußen in die Kälte gehen. har har har

An der Party konnte man auch wieder sehen, dass Siemens nicht weiß, was Siemens alles macht. Mir wurde in Deutschland gesagt, dass hier keine Deutschen Interns wären. Weit gefehlt, es sind fast nur Deutsche! Eine direkte Kollegin ist Chinesin, aber der Rest ist fast nur Deutsch. Damit hatte ich echt nicht gerechnet.

Besonders interessant fand ich, dass obwohl es eigentlich alles Deutsche waren, die Hauptsprache auf der Party Englisch war. Und ich fand, dass ich mich wirklich gut geschlagen habe mit meinen Englischkenntnissen ;-)

Ort: USA  | Thema: , , ,  | 0 Kommentare