Sonntag, 10. Februar 2008 

Seit dem 1. Februar 2008 dürfen keine LKWs mehr in München reinfahren, die nichts anliefern müssen. Natürlich alles nur um die Umwelt zu schonen.

Am letzten Mittwoch bin ich das erste Mal seitdem über den Mittleren Ring zur Rush-Hour gefahren, der ist jetzt wesentlich angenehmer zu fahren. Der Mittlere Ring ist eine der meistbefahrensten Straßen in München. Ich habe auf dem ganzen Stück nur einen LKW gesehen. Das war echt ein tolles Erlebnis. Und die ganzen Autofahrer waren offensichtlich noch nicht darauf vorbereitet. Auf der rechten Spur (von zwischen durch dreien) gings echt am schnellsten voran.

Also, ich finde diese Umweltzone toll, solange ich mit meinem Diesel noch dadurch fahren darf.

Mittwoch, 06. Februar 2008 

alles das Gleiche!

Karneval: Rheinland

Fastnacht: Liechtenstein

Fasching: Bayern

Und alles vorbei… So… Fertig… Aus…

Ort: Ortlos  | Thema:  | 2 Kommentare
Samstag, 26. Januar 2008 

…habe aber nie Zeit etwas zu schreiben. So ein Mist. Seitdem ich meinen 3-Tages Job bei Siemens in München habe, ich die restliche Zeit wild am studieren bin, bleibt leider keine Zeit für’s Blog.

Trotzdem mal hier ein kleines Update von mir: Also…

Ich arbeite jetzt bei Siemens Technology Accelerator in München. Ich bin dort als “Venture Analyst” angestellt. Hört sich toll an, oder? Finde ich zumindest. Die Aufgaben sind interessant, auch wenn ich merke, dass es nichts mit Informatik zu tun hat, und mir deswegen etwas schwerer fällt. Ich werde dort noch bis Ende Mai arbeiten.

Trotz des Jobs, studiere ich natürlich weiter in Liechtenstein. Das erste Semester ist fast vorbei. Ich schreibe gerade an meiner Seminararbeit, habe noch zwei Klausuren und zwei Präsentation. Dann habe ich fertig! Jipi!

Jetzt mal ein kleiner Jahresrückblick ins 2007. 2007 war für mich ein besonderes Jahr. Zuerst mein halbes Jahr in den USA, dann der Abschluss meines ersten Studiums mit Auszeichnung, dann einen Monat Niederrhein, danach direkt ab nach Liechtenstein, im November eine Woche Stockholm, und ab Dezember arbeiten in München. Ich glaube ich bin viel rumgekommen. Trotzdem gibt es etwas, dass sich in meinem Leben seit mehr als sieben Jahre nicht mehr geändert hat: Sara. Und es ist immer wieder schön nach Hause zu kommen.

Für mich ist es im Moment so, dass ich zwischen drei Welten hin-und-her transportiert werde. Diese drei Welten sind für mich irgendwie komplett getrennt. Es kommt mir einfach so vor, dass ich für jede dieser Welten einfach nur weniger Zeit zur Verfügung habe, und die untereinander gar nicht interagieren. Das ist auch der Grund, warum ich mich bei so viele nicht melde. Ich muss mich in “deiner” Welt befinden, sonst denk ich einfach nicht daran. Ich weiß, dass ist doof. Ich arbeite dran. Es gibt eigentlich nur eins, dass in allen ‘Welten’ ist: mein Auto. Teilweise lebe ich echt im Auto. Ich habe echt Dinge, die lasse ich immer im Auto. Sonst würde ich die nur vergessen. Das ist eigentlich super witzig. Vielleicht schreibe ich da später noch mal was zu.

Ok, das reicht jetzt für den Moment. Ich sitze noch in der Uni (Samstagabend 20 Uhr) und schreibe fleißig an der Seminararbeit.

Philip

Sonntag, 23. Dezember 2007 

Weihnachtsbaum

Das ist unser Weihnachtsbaum. Gerade fertiggestellt :-)

Wir wünschen allen, die das hier lesen, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins nächste Jahr

Sara & Philip

Ort: Deutschland  | Thema:  | 1 Kommentar
Mittwoch, 14. November 2007 

Hallo liebe Freude der angenehmen Abendunterhaltung,

hier mal ein paar Schneebilder. Schnee gibts in Liechtenstein ungefähr soviel wie Geld.

Ich habe schon die erste Schneeballschlacht hinter mir. Am Wochenende war nur Schnee in Malbun:

schneeballschlacht.jpg

Auf dem Bild ist übrigens der Philipp (man beachte mit zwei p am Ende). Er wohnt mit mir zusammen.

Hier jetzt ein paar Bilder von heute morgen:

schnee1.jpg schnee2.jpg

Das Erste auf dem Weg zur Hochschule. Das Zweite während des Mittagsessens aus der Hochschule heraus fotografiert.

Und jetzt noch eine Fahrt ins Ungewisse:

nebel.jpg


Ort: Liechtenstein  | Thema:  | 2 Kommentare
Sonntag, 11. November 2007 

Bei einem Streifzug durch Vaduz Downtown bin ich an der Liechstensteiner Landesbank vorbeigekommen und bin auf folgendes Schild aufmerksam geworden:

Goldpreis

Das Bild ist nicht perfekt, aber ich denke es ist zu erkennen, wodrauf es ankommt. Für das Klientel hier in Liechtenstein ist der Gold-Kilo-Preis in Franken natürlich viel wichtiger als der weltweit gebräuchliche Preis pro Unze Gold.

Ort: Liechtenstein  | Thema:  | 0 Kommentare
Mittwoch, 31. Oktober 2007 

Die Wikipedia sagt: “Ein Aperitif, als Kurzform auch Apéro (aus franz. apéritif, Kurzform apéro zu lat. aperire “öffnen”), ist ein appetitanregendes und meist alkoholisches, in angenehme Stimmung versetzendes Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird. Während der Aperitif vor allem in Frankreich und Italien unabdingbar zu einem guten Essen gehört, beginnt sich diese Tradition in Deutschland erst allmählich durchzusetzen. [...] In der Schweiz (Anm. d. Red.: und Liechtenstein) wird oft auch zum Apéro eingeladen, einer Art Stehparty, bei der kleines Gebäck und Drinks serviert werden. Danach muss nicht unbedingt ein Essen folgen, wie man es aufgrund des Wortes Aperitif vermuten könnte.”

In der Hochschule wird gesagt, dass es hier eine ‘Apéro-Kultur’ gibt. Zu jedem Anlass wird ein Apéro veranstaltet. Ich habe schon zwei mitgemacht und einen verpasst. Ich mache ab jetzt auch nur noch Apéros. Das hört sich viel besser an als ‘Party’ oder ‘Fete’. Also nächstes Jahr gibt es dann einen ‘Geburtstags-Apéro’ :-)

Ort: Liechtenstein  | Thema: ,  | 0 Kommentare
Mittwoch, 31. Oktober 2007 

Das ist auch so ein Ding für sich. Es gibt hier für jeden Quatsch eine Gebühr. Das sind aber mehr Gebühren, damit es überhaupt Gebühren gibt. Das extremste Beispiel bis jetzt ist meine Busfahrkarte.

Das Busnetz ist hier gut ausgebaut und oft wirklich eine Alternative zum Auto. Ok, aber zurück zur Fahrkarte. Ich habe mir eine Jahreskarte zugelegt. Es gibt gar keine Monatskarten. Es gibt nur Jahreskarten. Diese Karte hat CHF 90 (weniger als € 60) gekostet. Das habe ich in München für eine Monatskarte bezahlt. Soweit so gut. Jetzt kommt aber noch der Hammer. Als gemeldeter Bürger des Dorfs, ähhh der Gemeinde, Triesenberg habe ich bei einem Besuch im “Rathaus” noch die Hälfte zurückerstattet bekommen. Also mit anderen Worten für weniger als € 30 kann ich jetzt genau ein Jahr mit dem Bus fahren. Wo gibt es denn sonst noch so etwas?

Skipass für die ganze Saison als Bürger der Gemeinde Triesenberg kostet CHF 120. Wenn ich skifahren würde, wäre das echt super.

Es gibt bis jetzt erst eine Sache, die meiner Meinung nach teuer war: Der Ausländerausweiß kostete CHF 110. Das finde ich wirklich viel für dieses Dokument. Aber gut, da muss ich durch. :-)

Ort: Liechtenstein  | Thema:  | 0 Kommentare
Sonntag, 28. Oktober 2007 

Ok. Was ist Entrepreneurship? Das fragen sich alle, denen ich sage, was ich studiere. Eigentlich ist es ganz leicht zu auf Deutsch zu übersetzen. In einem Satz: Entrepreneurship ist innovatives unternehmerisches Handeln. Also zum Beispiel der Bäcker um die Ecke ist kein Entrepreneur, wenn er seit 20 Jahren dieselben Brötchen verkauft. Ändert er allerdings sein Sortiment, oder eröffnet Bäckereien in Ortschaften, wo noch keine sind, kann er durchaus als Entrepreneur durchgehen. Kapische?!

Jetzt wäre die nächste Frage, was ich an der Hochschule genau lerne, wenn ich Entrepreneurship studiere. Auch das ist ziemlich einfach zu beantworten: Alles abgesehen von Branchenkenntnis, dass erlernbar ist, um erfolgreich Unternehmen zu gründen, zu führen und zu verändern. Bestimmt fragt ihr euch, ob man so etwas überhaupt lernen kann. Ganz einfache Antwort: Ja.

Es gibt Leute, die mir sagten: “Ein Masterstudium unter €40.000 Studiengebühren ist schlecht.” Nach zwei Wochen kann ich schon sagen: Totaler Quatsch. Der Satz sollte lieber heißen: “Ein Masterstudium, das der Hochschule weniger als €40.000 pro Student kostet ist schlecht.” Ich möchte mich jetzt nicht auf € 40.000 festlegen, aber ich glaube jeder versteht den Unterschied.

Ich weiß noch nicht, ob das repräsentativ ist, aber wir hatten in den ersten zwei Wochen (bzw. inkl. Vorbereitungskurs vier Wochen) sieben (bzw. neun) externe Dozenten. Darunter waren sowohl Entrepreneurs, die versuchen ihr Geschäft aufzubauen, aber auch Leute, wie Professor Czinkota von der Georgetown University in Washington D.C. (Ex-Berater von beiden Bush Präsidenten).

Um jetzt mal zu einem Ende zu kommen: Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung das Studium anzutreten. Und wenn es so weiter geht, wie in den ersten Wochen, werde ich in zwei Jahren sehr viel gelernt haben und um viele Erfahrungen reicher sein. Freu mich schon… :-)

Sonntag, 28. Oktober 2007 

Jetzt geht’s hier wieder weiter. Ich musste mich erstmal in Liechtenstein einleben und das Studium beginnen lassen. Außerdem kann ich jetzt nicht mehr aufhören, dieses Blog hat bereits einen Google PageRank von 3 :-) *freu*

Und ich habe inzwischen auch schon wieder was zu erzählen. Also, los geht’s…

Ort: Ortlos  | Thema: ,  | 0 Kommentare