Hiro-San:
Er ist der Chef.
Hideto-San:
Er ist für alles zuständig, dass in Japan stattfindet.
Die erste Woche waren wir in Suita City (da im japanischen das U nicht gesprochen wird, heißt die Stadt “Sita City”). Hier Google Maps Link. Suita City ist ein Vorort von Osaka (Übigens gesprochen Ohßacka
).
Ich lebe bei der Familie Hayase in Suita. Das sind meine Gastmutter (mit Hund) und meine Gastschwester Rie:
Hier mal ein paar Leute aus meiner Gruppe:
Links nach Rechts: 3 Japaner (deren Namen ich leider vergessen habe), Henning (Norwegen), Davit (Kenia), Keil (schreibt sich anders
) (Korea), Daniel (Luxemburg) und Alanda (Norwegen).
Die ersten zwei Tage haben wir neben ein paar “Teambuilding-Dingen” für unser Arigato-Evento (Dankeveranstaltung) geübt. Am Ende jeder Woche machen wir so eine kleine Show um den Leuten Vorort unsere Dankbarkeit zu zeigen (Sehr schön, erzähle ich später von).
Jetzt bin ich schon ziemlich genau eine Woche hier in Japan, und komme jetzt erst dazu etwas hier im Blog zu schreiben. Sorry, aber ich versuche es ab jetzt öfter. Mal gucken, ob’s klappt.
Also, fange ich mal vorne an. Ich mache hier ein Kulturprogramm mit: World Campus Interational – Japan – Spring 2009. Hört sich lang an, ist aber eigentlich noch ganz klein. World Campus ist eine relativ neue Organisation, die Menschen ermöglicht andere Länder zu besuchen und dort die Kultur zu erleben. Es wurde von ein paar Japanern ins Leben gerufen. Bis jetzt gibt es nur den Japanischen Ableger, aber weitere sind geplant, und ich glaube auch, dass die kommen werden. Naja und “Spring 2009″ (dt. “Frühling 2009″) spricht wohl für sich. Die Internetseite findet ihr unter www.worldcampus.org.
Im Gegensatz zu anderen Programmen, die ähnlich sind, liegt bei WCI der Fokus wirklich auf kulturellen Austausch und die Interaktion mit anderen Menschen. Nicht nur mit Japanern, sondern mit allen in der Gruppe. Das Frühlingsprogramm besteht aus 3 Programmen von jeweils 2 Wochen in jeweils 2 Städten in Japan. Ich mache alle drei mit, d.h. 6 Wochen (+ kurze Pausen), 6 Städte. Ich wohne in jeder Stadt bei einer anderen Gastfamilie.
Die Gruppe der ersten zwei Wochen besteht aus 16 Leuten aus 11 Ländern: USA, Zypern (EU), Norwegen, Indonesien, Japan, Kenia, Luxemburg, Kanada, Dänemark, Korea und Deutschland.
So, aber nun genug gequatsch. Ich möchte ja noch ein bisschen was zeigen.
Mein Auto hat heute die 200.000 km voll gemacht.
Da ich ungefähr genauso viele Kilometer gefahren bin seit meinem Führerschein, wie mein Auto, bin ich also auch schon fast 5 mal um die Welt gefahren.
Na ja, jetzt freue ich mich auf die 222.222km. Bild folgt in ca. 6-9 Monaten…
Am Samstag waren wir bei dem Trecker-Treff in Holt. Es soll noch irgendjemand sagen, LAN-Party-Gänger wären verrückt.
Der Trecker-Treff war von Freitag bis Sonntag (durchgehend) und mehr als immer die selbst Stelle auf dem Feld flügen war wohl nicht drin.
Hier mal zwei Trecker, die zwei Baumstämme zusammen ziehen:
Und hier noch ein Monster-Trecker:
Und die fahren wirklich nur im Kreis…

Mensch, da wäre ich nie drauf gekommen, dass ich auf diesem Bild ‘stockenden Verkehr’ sehe. Wow! Danke Wikipedia. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenverkehr
Gerade war ich auf der Telekomseite, aber offensichtlich möchte die Telekom mich nicht mehr als Kunden:
Gestern war ich mit einigen Siemenskollegen im Alten Hof in München. Dort haben wir, natürlich nur für das aktuelle Projekt bei Siemens, am ‘Genießen im Dunkeln’ teilgenommen. Das war eine sehr interessante Erfahrung das Essen vor dem Essen nicht zu sehen.
Es lief so ab, dass zuerst gewartet wurde, bis alle Gäste da waren. Dann gab es eine kleine Ansprache von dem Veranstalter. Er hat auf folgende Punkte hingewiesen:
Anschließend wurden wir in kleinen Gruppen in den extrem dunkeln, absolut lichtlosen Raum geführt. Zuerst habe ich mich eigentlich ziemlich wohl gefühlt. Alle fanden das irgendwie schrecklich, aber ich hatte keine Probleme. Dann fing ziemlich schnell das Essen an. Es war ein vier Gänge Menü. Ich fand die Gänge ziemlich außergewöhnlich. Das Meiste, wie Trüffel oder Kaviar, hatte ich vorher noch nie gegessen. Deswegen war ich bei der Raterunde, was wir denn jetzt gerade gegessen haben, nach jedem Gang nicht besonders gut. Ich fand trotzdem alles sehr lecker, abgesehen von der Suppe, die wir mit einem Strohhalm getrunken haben.
Zwischen den Gängen hat ein Geburtsblinder aus einem Buch vorgelesen (im Dunkeln!!!). Nach dem zweiten Gang hatte ich genug von der Dunkelheit. Ich wollte irgendwie einfach nur noch raus. Habe mich aber zusammengerissen, und bis zum Schluss durchgehalten! Juhu!
Beim Rausgehen konnte man bei Licht noch betrachten, was man gegessen hat. Abgesehen vom 3. Gang (das Hauptgericht), habe ich mir alles so vorgestellt, wie es wirklich aussah.
Essen im Dunkeln, oder als Blinder, ist gar nicht so leicht. Erstens wusste ich nie, ob mein Teller schon leer ist, und zweitens man schiebt die Sachen mit der Gabel vom Teller. Fleisch mit dem Messer schneiden und mit der Gabel fixieren habe ich voll nicht hinbekommen. Habe dann nach einmal abschneiden dahin gewechselt, dass ich das Fleisch einfach aufgespießt und abgebissen habe (War ja dunkel, hat niemand gemerkt).
Die Kellner waren Sehende, die hatten Nachsichtgeräte. Waren also voll im Vorteil.
Um mal zu einen Abschluss zu kommen, es war eine sehr interessante und gute Erfahrung. Ich bin froh, dass ich das erleben durfte. Sollte jeder mal gemacht haben. Ich denke, dass erweitert den eigenen Horizont. Ich brauche das aber nicht noch mal, wenn ich ehrlich bin. ![]()
Wer sich dafür interessiert, und in der Nähe von München wohnt: Hier ist der Link zum Genießen im Dunkel vom Alten Hof
Ich lese in letzter Zeit sehr viel englische Wirtschaftsliteratur. Zum einen für die Uni und zum anderen auch privat, weil es mich interessiert. Mir fällt gerade auf, dass ich die ganzen Beispiele eigentlich gar nicht verstehen würde, wäre ich nicht in den USA gewesen. Bloomingdales versteht mal vielleicht noch, wenn man nur in Europa war (Ist ein Kleiderladen), aber was ist zum Beispiel mit Sharper Image? Irgendwelche Ideen? Ich schon! Das ist ein high-price Elektronikladen…
.. Denglisch für run-aways.
Ich habe gerade noch mal Commitment zu diesem Blog gezeigt. Ich habe es doch sage und schreibe auf WordPress 2.3.3 upgedatet, und alle Plugins ersetzt. Jetzt ist hier endlich wieder alles auf dem aktuellen Stand. Ich werde noch ein wenig am Design des Blogs arbeiten. So langsam gefällt es mir nicht mehr. Ist ja jetzt hier auch schon ein Jahr im Einsatz. [Boah, ist das erst ein Jahr?!]
Also, bis die Tage, und Ohren steif halten.
Philip