Samstag, 24. Februar 2007 

Ich war gestern hier das erste Mal in einem Supermarkt. Ich hatte mir überlegt, dass ich Sinn auf Bananen habe und wollte mir ein paar kaufen. Von Deutschland bin ich es gewohnt, dass man Obst und Gemüse oft selbst abwiegen muss. Da ich keine Waage gesehen habe, dachte ich mir, ich frage einen Verkäufer.

Leichter gedacht als gesagt! Als ich vor ihm stand, fielen mir alle wichtigen Worte für meine Frage nicht mehr ein. Und ich konnte sie sogar nicht mal mehr umschreiben: Doofe Situation! Ich habe bestimmt 5 Minuten vor mich her gestammelt und der Verkäufer war wirklich nett zu mir und hat versucht zu raten was ich meinte. Während des Gesprächs sagte er dann: “Bananas are good!” Aber das wusste ich ja bereits. Hmpf!

Irgendwann ist er dann mit mir zu Kasse gegangen und da habe auch ich verstanden, dass ich die Bananan nicht selbst wiegen muss. Aber ich glaube er wusste immer noch nicht, was ich eigentlich wissen wollte ;-)

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Samstag, 24. Februar 2007 

Hallo,

ja, ich weiß es jetzt sicher! Ich habe knapp über 200PS in meinem Auto! *har har har*

Ausfahren kann man die hier übrigens nicht. Das schnellste, was ich bis jetzt gesehen habe, waren 55mph (ca. 90kmh) auf einem Highway. Und wehe man fährt zu schnell. Ich habe inzwischen drei mal Polizei auf der Straße gesehen. Also in Deutschland sehe ich die nicht so oft.

Tanken ist hier in New Jersey und New York eine witzige Angelegenheit. Man darf es nicht selbst machen. Es ist per Gesetz verboten selbst zu tanken. An jeder Tanke steht ein Typ der für dich tankt. Du sagst einfach nur, wie viele Dollars du ausgeben möchtest, und dann tankt er für dich. Dann gibst du ihm dein Geld und fährst weg. So einfach ist das hier.

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Samstag, 24. Februar 2007 

Hallo,

ich habe mir ein Handy gekauft! Jihah!

Ein Nokia 6030 *har har har*: 30$!

Mit einer T-Mobile Prepaid-Karte.

Wenn ihr mich anrufen wollt, meine Nummer ist: +1 (908) 280 0389

Und jetzt kommt das absult unfassbare. Hier in den USA ist es normal, dass der angerufene auch zahlt. Sowohl bei Gesprächen als auch bei SMS. Jede empfange SMS kostet 0,05$ und jedes Gespräch kostet genauso viel, wie wenn ich jemanden in den USA (sowohl Festnetz als auch Handy) anrufe. Nach Deutschland anzurufen kostet das 5-fache.

Ich kann euch für die Gespräche keine Preise sagen, weil die Kosten sich unterscheiden, je nachdem wieviel man auflädt. Wenn ich für 10$ auflade, habe ich 30 Minuten. Wenn ich 25$ auflade, habe ich 130 Minuten.
Noch ein Unterschied zu Deutschland: Hier verfällt das Guthaben sehr schnell. Wenn man für 10$ auflädt, hat man einen Monat Zeit, das Geld abzutelefonieren. Ab 25$ Aufladung sind es freundlicherweise 3 Monate.

Aber dafür (endlich mal was positives) wird nach zwei Monaten der Sim-Lock aufgehoben! Das bringt mir allerdings gar nichts, weil das Handy in Deutschland nicht funktioniert. :-(

So, viel Spaß noch, ich gehe jetzt auf meine erste Party. :-) Angeblich machen die hier fast jeden Abend Party. Bis jetzt stimmts… ;-)

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Samstag, 24. Februar 2007 

Hallo,

hier, wie versprochen, die Bilder von meinem Auto:

Hettys Auto vorne

Hettys Auto hinten

Ich fahre einen Pontiac G6 V6 Sedan (http://www.pontiac.com/g6sedan/index.jsp) mit:

  • mindestens 203PS(!!!) [genaues werde ich noch herausfinden; Es gibt keinen Fahrzeugschein hier in den US]
  • Automatikgetriebe (ich habe schon gekuppelt und vor der Windschutzscheibe gehangen)
  • Klimaanlage
  • Airbags (ausgeschaltet [mal gucken, wie ich die an mache])
  • Tempomant
  • Amerikanische Schwabbel-Federung (hier nötig, bei den Straßen)
  • Schiebedach
  • Alles elektrisch verstellbar (Sitz, Spiegel, Fenster, Heizung, Schiebedach, alles…)

Also wäre es ein Kombi, wäre der etwas kleiner als der Octavia. Nur damit ihr eine Größen-Vorstellung besitzt.

Achso, und trotz Automatik sind durchdrehende Reifen gar kein Problem. Ich brauch noch nicht mal Kick-Down zu machen und schon drehen die beim Anfahren durch… Das ist äußerst lästig…

So, das war’s erst mal zum Auto. Wenn ich die erste Knolle hab, melde ich mich zu dem Thema wieder… ;-)

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Freitag, 23. Februar 2007 

Hallo,

ich bin gut angekommen und inzwischen sogar ausgeschlafen! Jihah! 12 Stunden! ;-) Die Reise war lang, verlief aber ohne Probleme. Jetzt werde ich erstmal versuchen einzukaufen und gleich mal ein paar Bilder von meinem Auto machen! :-)

Bis später…

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Sonntag, 11. Februar 2007 

Hallo,

von Mittwoch bis Freitag habe ich alle meine Termine erledigt, die ich noch in Deutschland erledigen muss, die mehr als 60km entfernt sind. Ich bin am Mittwoch nach Erlangen gefahren und habe abends in Nürnberg übernachtet. Am Donnerstag bin ich nach Liechtenstein gefahren, wegen meiner Bewerbung für den Masterstudiengang (Es lief sehr gut. Werde dort sehr wahrscheinlich im Oktober anfangen). Danach bin ich noch bis Stuttgart gefahren, um bei Christian zu übernachten. Am Freitagmorgen bin ich nach Frankfurt gefahren, um mein Visum zu beantragen und anschließend bin ich nachhause gefahren. Den genauen Weg könnt ihr euch bei Google-Maps angucken.

Auf der Rückfahrt von Liechtenstein nach Stuttgart ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich habe meinem Navi gesagt, er solle keine Maut-Str. verwenden. Ich habe mindestens 30min länger gebraucht durch Österreich und mir ist es erst zu spät aufgefallen. Hmpf! Das passiert mir auch nicht mehr. :-)

Die Hochschule in Liechtenstein und das Land Liechtenstein sind echt noch viel cooler als im Internet. Die Hochschule ist toll und ich freue mich auch schon auf Oktober, wenn ich dort wahrscheinlich anfangen werde!

Sonntag, 11. Februar 2007 

Letzten Freitag war ich im ‘General Consulate of the United States of America’.

Ich war etwas zu früh dort, nachdem ich um 4:30 Uhr bei Christian in Stuttgart losgefahren war. 10min habe ich deswegen noch im Auto gewartet und habe mich dann daran gemacht mein Visum zu bekommen. Folgende Schritte waren dafür notwendig:

  • An der richtigen Schlange anstellen vor dem Konsulat
  • Während man noch in der Schlange wartet, seinen Ausweis vorzeigen
  • An den ersten Schalter gehen und seinen Ausweis abgeben. Dort wird kontrolliert, ob man wirklich einen Termin hat
  • Danach darf man sich an eine zweite Schlange anstellen. (Man ist noch nicht auf dem Konsulatgelände)
  • Dann geht man durch die erste Türe, muss seine Sachen ablegen und es wird alles durchleuchtet. Man darf sowieso eigentlich gar nichts mit rein nehmen. Man muss sogar seinen Schlüssel abgeben.
  • Danach bin ich zum nächsten Gebäude gelaufen.
  • Meine Nummer, die ich am ersten Schalter bekommen habe, war bereits aufgerufen und ich war sofort dran.
  • Der freundliche Herr hinter der Glasscheibe hat nach meinem Ausweis und nach meinen Formularen gefragt. Er wollte die Formulare allerdings ohne Anlagen, so dass eigentlich gar nicht alles ausgefüllt war. Naja, muss er ja selbst wissen, habe ich mir gedacht.
  • Ich durfte mich hinsetzen und warten. Nach ca. 20min wurde meine Nummer ein zweites mal aufgerufen.
  • Diesmal hat eine Frau mit mir gesprochen. Sie wollte Fingerabdrücke von meinen beiden Zeigefingern nehmen.
  • Danach hat sie noch gefragt, wo ich das Praktikum mache, wann ich dort aufhöre und was ich danach machen werden.
  • Fertig! Danach sagte Sie nur noch: “Ich werde Ihnen das Visum erteilen.”
  • So war ich nach ca. 45min dort wieder raus. Voll die Lachnummer!

Jetzt werde ich in 4 bis 5 Tagen meinen Reisepass mit Visum zurückbekommen. *Freu* *Freu* *Freu* Also es läuft alles nach Plan! Werde dann wohl am 22. Feb aus diesem Land hier erstmal verschwinden.

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Montag, 05. Februar 2007 

Hallo,

ich bin jetzt endlich soweit. Ich habe fast alles regelbare geregelt. Am Freitag werde ich in Frankfurt mein Interview haben. Mal gucken, was die alles wissen wollen. Am 22. Februar werde ich in die United States fliegen, wenn die in der Botschaft nicht denken, dass ich ein T7t (ihr versteht schon; man sollte das Wort ja nicht erwähnen ;-) ) bin.

Jetzt fehlt mir nur noch eine Wohnung. Aber die werde ich bestimmt auch noch finden (hoffe ich). Ansonsten ruft die nächste nette Brücke! ;-)

Ort: Ortlos  | Thema: ,  | 0 Kommentare
Mittwoch, 24. Januar 2007 

Es geht echt ruck zuck! Drei mal geklickt und schon ist man um 615$ ärmer. Kreditkarten sind echt blöde Erfindungen.

Naja, ich habe jetzt meinen Sponsor bezahlt und ich habe für meine Zeit in den United States eine Krankenversicherung. Jipi!

Ort: Ortlos  | Thema: ,  | 2 Kommentare
Mittwoch, 24. Januar 2007 

Hallo,

ich werde euch jetzt etwas von der unendlichen Geschichte erzählen, wie man ein Praktikum in den USA macht.

Praktikumsplatz besorgen

1. Schritt: Bewerbung erstellen
Ihr müsst eine englische Bewerbung schreiben, mit Lebenslauf und allem drum und dran. Und denkt dran, dass ihr den Lebenslauf amerikanisch aufbaut.

2. Schritt: Bewerbung abgeben
Entweder füllt irgendwelche Formulare im Internet aus, oder schickt sofort eine E-Mail mit allen wichtigen Unterlagen an irgendjemand. Wichtig ist, dass ihr nach zwei Wochen noch mal nachfragt, ob es wirklich nichts gibt. Die wollen sehen, dass ihr noch Interesse an der Bewerbung habt.

3. Schritt: Warten…
…bis kurz bevor ihr das Praktikum oder die Diplomarbeit beginnen wollt.

4. Schritt: Telefoninterview
Mit Glück wird sich irgendwann jemand per E-Mail melden und euch eine Stelle anbieten, die euch auch interessiert. Dann vereinbart ihr ein Telefoninterview und werdet beide glücklich sein (theoretisch). Wenn es wirlich der Fall ist, dann habt ihr den ersten (leichten) Teil schon mal geschafft!

Visum bekommen

5. Schritt: Internation Human Resources
Wenn mit der Fachabteilung alles geklärt ist, werde ihr an die IHR-Abteilung übergeben. Die sind ganz nett und helfen euch auch bei Fragen. Und die geben eure Unterlagen an euren Sponsor weiter.

6. Schritt: Der Sponsor
Damit ihr ein J-1 Visum bekommt (nötig für Praktika und Diplomarbeiten in den US) braucht ihr eine Sponsoring Organisation. In meinem Fall ist das CDS-International aus New York. Dieser Sponsor prüft eure Bewerbung ein weiteres Mal. Und will unendlich viele Informationen über euch:

  • 6 seitger Antrag
  • Kopien der wichtigsten Zeugnisse
  • Bescheinigung über ein Praktikum
  • Bescheinigung wie lange ihr schon Student seit
  • Notenübersicht
  • Neue Version des Lebenslaufs
  • Kopie des Reispasses
  • Kopie von vorherigen Visa
  • Wenn vorhanden Nachweis über eure englisch Kenntnisse
  • Wenn eure Auftragsfirma die Häfte der Kosten übernimmt, nur $550

Wenn im Original (also per Luftpost dahin geschicht) alles bei denen vorliegt, bekommt ihr ein DS-2019 Formular per Luftpost, um das Visum zu beantragen.

Ich bin jetzt gerade an diesem Punkt. Wenn ich weiter bin, werde ich euch darüber informieren. Kurz was noch alles kommt:

  • Vertrag von IHR wieder zurückschicken
  • Persönliches Vorstellen in der US-Botschaft in Frankfurt
  • Flug organisieren
  • Rüberfliegen
  • Reinkommen dürfen
  • und, und, und…
Ort: Ortlos  | Thema: ,  | 1 Kommentar