Sonntag, 27. Mai 2007 

Hallo,

ich habe am Freitag auch noch ein paar tolle Bilder von Siemens gemacht. Jetzt kann sich jeder vorstellen, wo ich arbeite. Ich sitze im 4. Stock (Amerikanische Zählweise: 5. Stock).
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Sonntag, 27. Mai 2007 

Hallo,

ich war gestern an einem nahe gelegenen See. Er ist vielleicht 300m weg von meinem ‘zuhause’ in Piscataway.
Er sieht wirklich sehr idyllisch aus:

Die Enten sitzen auf Grund der Hitze im Schatten:
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Ich gehe weiter und ganz unverhofft sehe ich folgendes Schild:
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dann fragte ich mich: Warum? Und habe mir das Wasser mal genauer angesehen:
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ui!

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Montag, 14. Mai 2007 

Hallo,

letzten Mittwoch (ich weiß, ist inzwischen etwas spät) waren Timo, Jochen und ich auf einem Bowling for Soup Konzert im Fillmore in New York. Bowling for Soup ist eine Punk Rock Band. War echt toll. Hier mal ein Bild vom Konzert:

Mehr Bilder haben wir leider nicht, sind alle nix geworden. :-(

Mittwoch, 09. Mai 2007 

Hier in den USA fahren die Leute anders Auto. Es gibt eigentlich dieselben Regeln, wie in Europa oder Deutschland auch, es hält sich nur niemand daran:

Rechts überholen: Verboten… hält sich aber niemand dran
Zu schnelles Fahren: Verboten… hält sich aber niemand dran
Zu dichtes Auffahren: Verboten… hält sich aber niemand dran
Handy während der Fahrt benutzen: Ratet mal…

Das sind so die wichtigsten Dinge. Jetzt werdet ihr euch da drüben auf der anderen Seite des Teichs bestimmt fragen: Warum ist das so? Spinnen die Amerikaner? Kurze Antwort: Ja ;-)
Nein, natürlich ist das nicht die Antwort. Es ist nur keiner hier, den das interessiert, solange man es nicht übertreibt oder einen Unfall baut. Polizei gibt es hier wie Sand am Meer. Wenn ich jeden Tag einen Kaffee ausgeben müsste, wenn ich fünf Polizeiautos oder Polizisten sehen würde, wäre ich inzwischen arm. Allerdings gucken die auf andere Sachen. Zum Beispiel werden hier sehr viele allgemeine Verkehrskontrollen gemacht (ich wurde zum Glück bis jetzt verschont). Dann winken die einfach ein Auto raus und gucken sich den Fahrer an. Aber um zum Beispiel wegen zu schnellen Fahrens angehalten zu werden, muss man normalerweise mindestens über 10mph (ca. 16km/h) zu schnell sein, dann wird es allerdings teuer (Ähnlich wie in Holland).

Oft passiert es auch, dass eine ganze Spur auf der Autobahn 10 bis 15mph zu schnell fährt. Dann kann man auch ruhig mit zu schnell fahren. Die Polizei hält hier nicht fünf oder mehr Autos gleichzeitig an und außerdem passiert ja nichts, weil alle zu schnell fahren.

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Montag, 07. Mai 2007 

Hallo!

Am Wochenende waren wir in Boston! Boston liegt in Massachusetts und hat ca. 600.000 Einwohner. Boston hat etwas, das sollten alle Städte einführen: Den Freedom Trail (ggf. sollte er dann umbenannt werden). Der Freedom Trail ist eine ca. 4km lange Markung auf den Bürgersteigen von Boston. Wenn man dieser roten Linie nachgeht, kommt man an fast allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Name rührt vom Unabhängigkeitskrieg im 18. Jahrhundert her. In Boston hat alles angefangen.

Boston ist eine der ältesten Städte in den USA und wurde vor der Einführung des Grid-Straßenmusters gegründet, darum sind alle Straßen wild durcheinander, eng und gemütlich. Mir hat Boston wirklich sehr gut gefallen. Besonders gut fand ich, dass ich wirklich schon vieles in Boston Legal gesehen habe und wiedererkannt habe (Es sieht da wirklich so aus; nur ‘Crane, Pool and Schmidt’ habe ich nicht gefunden).

Hier ein paar Impressionen aus Boston:



Am Sonntag haben wir Harvard besucht, aber wirklich etwas tolles gab es dort nicht zu sehen. Man muss sich Harvard nicht wie eine Uni vorstellen, sondern wie einen Stadtbezirk in dem die Uni verstreut ist. Es gibt sehr viele kleine Gebäude.

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Freitag, 04. Mai 2007 

Das ist eigentlich schon kein kleiner Unterschied mehr; Das ist viel mehr ein himmelweiter Unterschied. Um den amerikanischen Führerschein (Drivers License) zu bekommen, muss man eigentlich keine Ahnung vom Straßenverkehr und vom Autofahren haben.

Wir ich schon geschrieben habe, habe ich nur 40 Minuten gebraucht, um alles für den Führerschein zu erledigen. Ok, ein amerikanischer Durchschnittsbürger braucht dafür länger, aber dazu später mehr. Zunächst, wofür braucht man in den USA einen Führerschein? Ganz einfach: Für alles. Hier in den USA gibt es keinen Personalausweis (oder etwas Vergleichbares). Es gibt nur einen Reisepass und der ist genauso unhandlich, wie in Deutschland auch. Aus diesem Grund benutzen alle Amerikaner den Führerschein als Ausweis. Auf dem Führerschein ist Name, Geburtstag, Größe, Gewicht und Adresse vermerkt, darum muss man sich auch beim MVC (Motor Vehicle Commission) ummelden, wenn man umzieht. Es gibt sogar eine Non-Driving License. Die ist dann für Kinder oder Erwachsene, die nicht Autofahren dürfen, sich aber ausweisen möchten.

Jetzt das Procedere, um einen Führerschein zu bekommen: Man geht ohne Voranmeldung zu einer Niederlassung des MVC und sagt man würde gerne einen Führerschein bekommen. Dann bekommt man (als Ausländer mit existierendem Führerschein) zwei kleine Anträge (Die Blätter sind nicht größer als 1/4 A4). Die füllt man mit seinen Daten aus und muss seine Identität bestätigen lassen.

Es gibt hier ein Punktesystem, um zu bestimmen, dass du wirklich du bist. Man muss mindestens 6 Punkte haben, um eine License zu bekommen. Ein Reisepass mit Einreiseunterlagen entspricht zum Beispiel 4 Punkten, eine Kreditkarte mit deinem Namen hat einen Punkt. Dann muss man noch einen Kontoauszug haben, auf dem die eigene Adresse steht. Quasi als Beleg, dass du wirklich an dieser Adresse wohnst.

Danach geht’s weiter. Eine (meistens) nette Dame guckt sich alle Unterlagen an, macht ein Bild, kassiert $10 und schickt dich zu den Tests. Es gibt zwei Tests. Eine ‚Vision test‘ und einen ‚Written test‘. Der Vision test besteht nur darin 12 Buchstaben vorzulesen. Der Written test ist etwas umfangreicher. Man muss 50 multiple choice Fragen beantworten und 40 davon müssen richtig sein. Es gibt immer vier Antwortmöglichkeiten und eine davon ist richtig. Der Test zielt allerdings weniger auf Verkehrsregeln oder Vorfahrtsregeln ab. Vielmehr wird sehr ausführlich gefragt, ab wann man Autofahren darf, wie viel Alkohol man trinken darf, was passiert, wenn man Drogen nimmt. Also ich bin der Meinung, dass man nach diesem Test nicht autofahren kann.

Als Amerikaner muss man danach noch einen ‚Road test‘ machen. Den kann man auch ohne Voranmeldung direkt dort ablegen, allerdings muss man erst 3 Monate warten. Der Road test besteht nur darin einmal im Kreis zufahren, abzubiegen und einzuparken, oder so etwas. Das kann man alles auf diesem Gelände machen. Die haben dort eine kleine Kreuzung und vier Straßen und einen(!!!) Parkplatz dafür. Eine Fahrschule gibt es dafür nicht. Nach dem Written test kann man bereits mit einem erwachsenen Haushaltsmitglied (min 21 Jahre alt, 3 Jahre Führerschein) autofahren.

Ich habe 5 Minuten nach meinem Test meine Drivers-License bekommen.

Das interessante ist, dass diese Drivers-License nie unbegrenzt gültig ist. Meine ist auf Grund des Visums nur bis November 2007 gültig, aber eine normale License für einen Amerikaner ist vier Jahre gültig. Danach muss er wieder einen Test ablegen.

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Donnerstag, 03. Mai 2007 

Jetzt werden einige (vielleicht alle) sagen: “Herzlichen Glückwunsch! Hat der Hetty das auch schon gelernt…”

Aber das besondere daran ist: In Chinesisch!

Yiqing hat es mir gestern beigebracht:

HAR HAR HAR!

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Donnerstag, 03. Mai 2007 

Hallo,

heute habe ich meine New Jersey Drivers License bestanden. Jetzt habe ich auch so einen coolen amerikanischen Führerschein. :-) Ich habe insgesamt nur 40 Minuten gebraucht und hat nur $ 18 gekostet. Das war echt gut. JIIIIIHAH! Meine License ist gültig bis zum 25. November 2007. Leider ist sie nicht länger gültig, weil sie an das Visum gekoppelt ist.

HAR HAR HAR

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Dienstag, 01. Mai 2007 

Am Wochenende ist mir dieses Schild an der Auffahrt zum Interstate Highway (vergleichbar mit einer deutschen Autobahn mit Speedlimit 90km/h) aufgefallen.

Es dürfen keine Fußgänger, Fahrräder und Pferde auf den Highway. Ist eigentlich ganz witzig, ich habe hier noch nicht ein Pferd gesehen. :-)

Die Amis halt…

 

 

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Samstag, 28. April 2007 

Stefan, Timo und ich waren gestern beim Baseballspiel New York Yankees vs. Boston Red Sox. Stefan hatte Karten bekommen ($125 pro Stück). Das waren wahrscheinlich einige der besten Plätze in dem Stadion der Yankees in der Bronx. Wir saßen, wie ihr auf dem nächsten Bild sehen könnt, links vom Batter.

Das 57.000 Besucher fassende Station war fast komplett ausverkauft. Und wir saßen mitten drin. Das war echt toll! Noch mal ein Blick auf die Tribüne rechts von uns. Das gleiche war auch noch mal auf der linken Seite.

Man muss beim Baseball wirklich auf Foul-Bälle aufpassen, darum stand vor fast jedem Stuhl auch folgender Hinweis:

Hier ein paar Videos, die ich mit meiner Kamera erstellt habe.

Der Ball kommt zu tief:

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Kurz, aber Ball getroffen:

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Vor dem 7. Inning wird erstmal auf Amerika gesungen. Sehr witzig. Das ganze Stadion hat mitgesungen (bitte auch auf das Kommentar von Timo 2 Sek. vor Ende achten):

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Besonders interessant ist der Food-Bring-Service. Wir haben ihn nicht benutzt, aber witzig ist es trotzdem. Bis zum 7. Inning laufen Angestellte in neongelben Jacken durch die Reihen und nehmen Bestellungen auf. Dann kommen später andere mit Kisten und bringen die Bestellung vorbei. Das ist wirklich genau das richtige für den baseballbesessenen Amerikaner. :-)