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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Mlich kauft man in den USA in Galonen. Eine Galone sind 3,78l. Also ich finde es ist echt schwierig damit umzugehen. Witzig ist eigentlich auch, dass auf diesen Fässern kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern nur ein maximales Verkaufsdatum steht.

Hier auf Bild seht ihr Milch mit 2% Fett-Anteil. Es gibt hier alles: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 8, 10, 12% Fettgehalt. Aber Milch ist hier, wie alle Lebensmittel teuer. Für die Galone habe ich 4$ bezahlt. Umgerechnet in Euro auf Liter sind das 80ct. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe kostet der Liter Milch bei Aldi und Kaufland ca. 50-55ct (und schmeckt besser).

Aber: Milch ist steuerfrei!

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Hier mal ein paar Bilder von meinem Raum. Der meiste Kram, der da rum liegt, ist nicht von mir! :-)

Mein Bett mit Nachttisch (auf dem die Lampe steht), Fernseher, Mülleimer und Wäscheständer

Schrank, Mülleimer, Sofa und Teil vom Bett. In dem “Wandschrank” ist die Waschmaschine mit dem Trockner.

Da mitten drin steht mein Notebook (dort ist das Internet ;-) ). Der restliche Kram ist nicht von mir… Aber eigentlich stört er mich nicht.

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Antwort: Good.

Fertig! Nicht drüber nachdenken, einfach sagen.

Merkt euch das für euren USA-Aufenthalt…

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Ich habe mir gestern Abend noch von meiner Vermieterin die Waschmaschine erklären lassen. Oh mein Gott! Sie sagte: “It’s an old one, but it works. It was for free, so it’s a good maschine.”

Waschmaschine

Dieses äußerst moderne Gerät kennt zwei Temperaturen:

  • Kalt, eiskalt
  • Warm, heiß

Hmmm. Auf welcher Temperatur wasche ich meine Hosen? Kalt, und sie werden nicht sauber, oder warm, und sie sind kaputt? Hmmm. Ich habe mich für kalt entschieden. Zufrieden bin ich mit meiner Wahl trotzdem nicht.

Die erste Maschine ist jetzt durch und ich habe gerade meine Wäsche aufgehangen. Ich glaube, der Schleudergang wurde noch nicht erfunden, als diese Maschine gebaut wurde. Ich habe jetzt eine Jeans reingetan, mal gucken, wie nass die gleich noch sein wird. Ich sollte sie dann vielleicht ausfringen. *hehe*

Ach, auf dem Bild ist die Waschmaschine links. Rechts ist der Trockner. Der scheint gar nicht schlecht zu sein. Er ist angeblich erst zwei Jahre alt. Meine Vermieterin tut alles in den Trockner.
Energie kostet hier ja nichts. Umweltschutz gibts hier ja nicht. Das übliche halt…
Der Trockner tutet (laut) übrigens, wenn er fertig ist. Ich erschrecke mich jedes mal… hmmm…

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Das merkt man überall.

  1. Ich würde sagen, mindestens 25% der Belegschaft in Iselin sind Deutsche
  2. Ich hätte gerne ein Bild gemacht, habe mich aber nicht getraut. An jeder Tür steht “Press, Druecken” bzw. “Pull, Ziehen”

Ich werde trotzdem mein Englisch verbessern (es geht ja nicht schlechter, als es vorher war), aber oft wenn man irgendetwas klären möchte, macht man das im Büro auf Deutsch. Ich glaube, dass ist wirklich die richtige Firma für mich ;-)

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Kaffeebecher Wenn man etwas in den USA isst oder trinkt, dann wird es (oft) auf Plastiktellern oder (immer ;-) ) in Plastikbechern oder Dosen serviert. Auf jeder Etage in meinem Büro stehen zwei Kaffeeautomaten (vom Doofen Egbert ;-) ). Kaffee ist umsonst; alles andere kostet viel Geld: Also werde ich zum Kaffeetrinker (oh nein….)

  • Man stellt so einen Plastikbecher (siehe Bild) unter den Automat und wartet
  • dann kann man noch Milch, Zucker und Sirup rein tun, damit der Kaffee möglichst viel Kalorien hat
  • danach macht man einen Deckel drauf, weil der Becher inzwischen bis zum Rand voll ist, und
  • anschließend geht man wieder zu seinem Platz.

Das mit dem Deckel ist eigentlich echt praktisch. Aber ich denke, ab morgen werde ich einfach die großen Becher nehmen. ;-)

Tobias (mein Vorgänger, der heute seinen letzten Tag hatte) meinte, dass es deutsche Angestellt gibt, die extra eine Tasse von zuhause mitbringen, weil sie es der Umwelt nicht antun wollen für jeden Kaffee einen neuen Becher zu nehmen. Ich glaube, dazu werde ich nicht gehören. Ich habe hier keine Tasse… ;-)

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Mittwoch, 28. Februar 2007 

Hallo,

hier mal das erste Bild von der Arbeit:

Mein Cube

Das ist mein Cube! Mein persönliches Reich! Das Bild ist etwas unschaf, aber in Wirklichkeit ist es natürlich scharf. ;-)

Links dieser Turm ist der Drucker für unsere vier Cubes. In dem beleuchteten Raum hinter meinem Cube sitzt mein Chef.

In den USA hat jeder Angestellter, wenn er nicht gerade eine leitende Funktion besetzt, so einen Cube.

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Dienstag, 27. Februar 2007 

Montags ist Chicken-Wings-essen-Tag!

Um 18 Uhr treffen sich die Interns am Ausgang vom Siemens-Gebäude, um Chicken-Wings essen zu gehen. Es gibt in… ähm… ach, keine Ahnung, wie der Ort heißt… eine Bar, in der bekommt man kostenlos Chicken-Wings am Montag. Die haben quasi ein all-you-can-eat-for-free-Chicken-Wings-Buffet. Es gibt drei verschiedene Geschmacksrichtungen:

  1. BBQ (sehr ekelig!!!!)
  2. Hot (ganz lecker, aber H-O-T!!!)
  3. irgendwas mit T ;-) (war auch ganz lecker)

Ich glaube, mein Problem ist, dass ich mich erst an das Essen hier gewöhnen muss. Wir waren heute mittag beim Schnellimbiss-Chinesen, und auch das hat mir nicht 100%ig geschmeckt. So langsam vermisse ich wirklich die Nudeln von All’Arco oder den Salat von Umberto, aber da muss ich drüber stehen, sonst verhungere ich hier.

Nachdem wir bei der Chicken-Wings-Essen-Bar raus waren, sind wir eisessen gegangen. Also ‘Cold-Stone’ macht sehr leckeres Eis. Ich kläre euch das mal später, wenn wir wieder da waren. :-)

Und nach dem Eisessen haben wir uns die Skyline von Manhatten angeguckt. Wir waren auf der anderen Seite des Hudson-Rivers. Sehr beeindruckend, trotz Nebel.

Ab morgen, werde ich jeden Tag meine Kamera mit zur Arbeit nehmen, um dann ggf. Bilder machen zu können. Dann werde ich hier noch mal ein paar Bilder posten.

So, jetzt gehe ich ins Bett. Bin echt müde.

Bis morgen, oder so

Hetty

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Dienstag, 27. Februar 2007 

Mööp, Mööp!

Ich bin’s wieder!

Also heute war mein erster Arbeitstag. Eigentlich war er ruckzuck um, weil so viel organisiert werden musste. Ich habe mit meinem Supervisor noch gar nicht über meine eigentliche Arbeit reden können. Ich habe erst mal 30 Minuten lang Unterschriften unter meine Verträge gesetzt. Ich soll den ganzen Scheiss auch noch lesen! Das sind mehr als 50 Seiten (zum Vergleich: Der Vertrag für mein Praktikum in München hatte 3 Seiten)! Naja, ich werde mich mal Abends im Bett daran machen.

Dann war ich heute auch bei der Bank und habe mein Konto eröffnet. So eine Bank kann man sich nicht vorstellen. Und angeblich sind die alle ähnlich hier.Man fragt sich wirklich: “Wo bringt man sein Geld hin, wenn man wirklich viel Geld hat?” Zu der Bank hätte ich kein Vertrauen. Die sah voll heruntergekommen aus, die Mitarbeiter waren Inder, und die hatten keine Ahnung! Argh! Allerdings muss man der Bank zu Gute halten, dass sie einen drive-thru-Schalter hat. So kann man seine Bankgeschäfte vom Auto aus erledigen: sehr praktisch.

Naja, zurück zur Arbeit…
Ich habe meinen Chef heute auch noch kennengelernt, er war erst um 15:30 Uhr in der Firma. Er scheint wirklich nett zu sein, aber viel reden konnte ich mit ihm nicht. Aber das wird sich bestimmt morgen ändern, dann haben wir neben einem Projekt-Meeting auch noch ein zweier-Meeting, um meine Aufgabe zu klären.

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Sonntag, 25. Februar 2007 

Hallo,
ich bin’s wieder!

Für alle, die es interessiert: Ab 2007 beginnt die Sommerzeit in Nordamerika zwei Wochen früher als in Europa. Schuld daran ist der Energy Policy Act of 2005. Es soll dadurch erreicht werden, dass in den USA und Kanada Energie gespart wird. Jetzt lachen wir mal alle mal ganz doll! HAHAHAHAH! USA und Energie sparen. Wie witzig.

Naja, wie auch immer. Für mich ist das schon interessant, dadurch ist nämlich vom 11. bis zum 25. März der Zeitunterschied zu Deutschland nicht 6 sondern 7 Stunden. Und ich bekomme schon wieder ein Jetlack ;-) ARGH!

Da fällt mir gerade ein. Vor zwei Tagen wollte meine Vermieterin etwas drucken, aber ich hatte den Drucker vorher ausgeschaltet, weil er an war, obwohl niemand ihn benutzte. Folglich hat der Drucker nicht gedruckt. Sie fragte mich dann, ob ich den Drucker kaputt gemacht hätte. Das habe ich verneint, und meinte, dass ich ihn ausgemacht habe. Und sie fragte mich ganz entsetzt: “WHY?” Dadrauf habe ich ihr erklärt, dass wenn der Drucker ausgeschaltet ist, er weniger Energie braucht. Das konnte sie sich gar nicht vorstellen. Sie lasse ja auch immer alle Lampen an.

So sind die Amerikaner. Und die sollen Energie sparen. Da ist noch einiges zu tun!

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