Sonntag, 28. Oktober 2007
Ok. Was ist Entrepreneurship? Das fragen sich alle, denen ich sage, was ich studiere. Eigentlich ist es ganz leicht zu auf Deutsch zu übersetzen. In einem Satz: Entrepreneurship ist innovatives unternehmerisches Handeln. Also zum Beispiel der Bäcker um die Ecke ist kein Entrepreneur, wenn er seit 20 Jahren dieselben Brötchen verkauft. Ändert er allerdings sein Sortiment, oder eröffnet Bäckereien in Ortschaften, wo noch keine sind, kann er durchaus als Entrepreneur durchgehen. Kapische?!
Jetzt wäre die nächste Frage, was ich an der Hochschule genau lerne, wenn ich Entrepreneurship studiere. Auch das ist ziemlich einfach zu beantworten: Alles abgesehen von Branchenkenntnis, dass erlernbar ist, um erfolgreich Unternehmen zu gründen, zu führen und zu verändern. Bestimmt fragt ihr euch, ob man so etwas überhaupt lernen kann. Ganz einfache Antwort: Ja.
Es gibt Leute, die mir sagten: “Ein Masterstudium unter €40.000 Studiengebühren ist schlecht.” Nach zwei Wochen kann ich schon sagen: Totaler Quatsch. Der Satz sollte lieber heißen: “Ein Masterstudium, das der Hochschule weniger als €40.000 pro Student kostet ist schlecht.” Ich möchte mich jetzt nicht auf € 40.000 festlegen, aber ich glaube jeder versteht den Unterschied.
Ich weiß noch nicht, ob das repräsentativ ist, aber wir hatten in den ersten zwei Wochen (bzw. inkl. Vorbereitungskurs vier Wochen) sieben (bzw. neun) externe Dozenten. Darunter waren sowohl Entrepreneurs, die versuchen ihr Geschäft aufzubauen, aber auch Leute, wie Professor Czinkota von der Georgetown University in Washington D.C. (Ex-Berater von beiden Bush Präsidenten).
Um jetzt mal zu einem Ende zu kommen: Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung das Studium anzutreten. Und wenn es so weiter geht, wie in den ersten Wochen, werde ich in zwei Jahren sehr viel gelernt haben und um viele Erfahrungen reicher sein. Freu mich schon…