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Mittwoch, 14. November 2007 

Hallo liebe Freude der angenehmen Abendunterhaltung,

hier mal ein paar Schneebilder. Schnee gibts in Liechtenstein ungefähr soviel wie Geld.

Ich habe schon die erste Schneeballschlacht hinter mir. Am Wochenende war nur Schnee in Malbun:

schneeballschlacht.jpg

Auf dem Bild ist übrigens der Philipp (man beachte mit zwei p am Ende). Er wohnt mit mir zusammen.

Hier jetzt ein paar Bilder von heute morgen:

schnee1.jpg schnee2.jpg

Das Erste auf dem Weg zur Hochschule. Das Zweite während des Mittagsessens aus der Hochschule heraus fotografiert.

Und jetzt noch eine Fahrt ins Ungewisse:

nebel.jpg


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Sonntag, 11. November 2007 

Bei einem Streifzug durch Vaduz Downtown bin ich an der Liechstensteiner Landesbank vorbeigekommen und bin auf folgendes Schild aufmerksam geworden:

Goldpreis

Das Bild ist nicht perfekt, aber ich denke es ist zu erkennen, wodrauf es ankommt. Für das Klientel hier in Liechtenstein ist der Gold-Kilo-Preis in Franken natürlich viel wichtiger als der weltweit gebräuchliche Preis pro Unze Gold.

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Mittwoch, 31. Oktober 2007 

Die Wikipedia sagt: “Ein Aperitif, als Kurzform auch Apéro (aus franz. apéritif, Kurzform apéro zu lat. aperire “öffnen”), ist ein appetitanregendes und meist alkoholisches, in angenehme Stimmung versetzendes Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird. Während der Aperitif vor allem in Frankreich und Italien unabdingbar zu einem guten Essen gehört, beginnt sich diese Tradition in Deutschland erst allmählich durchzusetzen. [...] In der Schweiz (Anm. d. Red.: und Liechtenstein) wird oft auch zum Apéro eingeladen, einer Art Stehparty, bei der kleines Gebäck und Drinks serviert werden. Danach muss nicht unbedingt ein Essen folgen, wie man es aufgrund des Wortes Aperitif vermuten könnte.”

In der Hochschule wird gesagt, dass es hier eine ‘Apéro-Kultur’ gibt. Zu jedem Anlass wird ein Apéro veranstaltet. Ich habe schon zwei mitgemacht und einen verpasst. Ich mache ab jetzt auch nur noch Apéros. Das hört sich viel besser an als ‘Party’ oder ‘Fete’. Also nächstes Jahr gibt es dann einen ‘Geburtstags-Apéro’ :-)

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Mittwoch, 31. Oktober 2007 

Das ist auch so ein Ding für sich. Es gibt hier für jeden Quatsch eine Gebühr. Das sind aber mehr Gebühren, damit es überhaupt Gebühren gibt. Das extremste Beispiel bis jetzt ist meine Busfahrkarte.

Das Busnetz ist hier gut ausgebaut und oft wirklich eine Alternative zum Auto. Ok, aber zurück zur Fahrkarte. Ich habe mir eine Jahreskarte zugelegt. Es gibt gar keine Monatskarten. Es gibt nur Jahreskarten. Diese Karte hat CHF 90 (weniger als € 60) gekostet. Das habe ich in München für eine Monatskarte bezahlt. Soweit so gut. Jetzt kommt aber noch der Hammer. Als gemeldeter Bürger des Dorfs, ähhh der Gemeinde, Triesenberg habe ich bei einem Besuch im “Rathaus” noch die Hälfte zurückerstattet bekommen. Also mit anderen Worten für weniger als € 30 kann ich jetzt genau ein Jahr mit dem Bus fahren. Wo gibt es denn sonst noch so etwas?

Skipass für die ganze Saison als Bürger der Gemeinde Triesenberg kostet CHF 120. Wenn ich skifahren würde, wäre das echt super.

Es gibt bis jetzt erst eine Sache, die meiner Meinung nach teuer war: Der Ausländerausweiß kostete CHF 110. Das finde ich wirklich viel für dieses Dokument. Aber gut, da muss ich durch. :-)

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Sonntag, 28. Oktober 2007 

Ok. Was ist Entrepreneurship? Das fragen sich alle, denen ich sage, was ich studiere. Eigentlich ist es ganz leicht zu auf Deutsch zu übersetzen. In einem Satz: Entrepreneurship ist innovatives unternehmerisches Handeln. Also zum Beispiel der Bäcker um die Ecke ist kein Entrepreneur, wenn er seit 20 Jahren dieselben Brötchen verkauft. Ändert er allerdings sein Sortiment, oder eröffnet Bäckereien in Ortschaften, wo noch keine sind, kann er durchaus als Entrepreneur durchgehen. Kapische?!

Jetzt wäre die nächste Frage, was ich an der Hochschule genau lerne, wenn ich Entrepreneurship studiere. Auch das ist ziemlich einfach zu beantworten: Alles abgesehen von Branchenkenntnis, dass erlernbar ist, um erfolgreich Unternehmen zu gründen, zu führen und zu verändern. Bestimmt fragt ihr euch, ob man so etwas überhaupt lernen kann. Ganz einfache Antwort: Ja.

Es gibt Leute, die mir sagten: “Ein Masterstudium unter €40.000 Studiengebühren ist schlecht.” Nach zwei Wochen kann ich schon sagen: Totaler Quatsch. Der Satz sollte lieber heißen: “Ein Masterstudium, das der Hochschule weniger als €40.000 pro Student kostet ist schlecht.” Ich möchte mich jetzt nicht auf € 40.000 festlegen, aber ich glaube jeder versteht den Unterschied.

Ich weiß noch nicht, ob das repräsentativ ist, aber wir hatten in den ersten zwei Wochen (bzw. inkl. Vorbereitungskurs vier Wochen) sieben (bzw. neun) externe Dozenten. Darunter waren sowohl Entrepreneurs, die versuchen ihr Geschäft aufzubauen, aber auch Leute, wie Professor Czinkota von der Georgetown University in Washington D.C. (Ex-Berater von beiden Bush Präsidenten).

Um jetzt mal zu einem Ende zu kommen: Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung das Studium anzutreten. Und wenn es so weiter geht, wie in den ersten Wochen, werde ich in zwei Jahren sehr viel gelernt haben und um viele Erfahrungen reicher sein. Freu mich schon… :-)

Montag, 08. Oktober 2007 


Liechtenstein Successfully Tests Teeny Tiny Nuclear Bomb

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Mittwoch, 03. Oktober 2007 

Hier ein Panorama-Bild, dass ich gerade gemacht habe:

liechtenstein-panorama.jpg

Zusehen ist sowohl die Schweiz als auch Liechtenstein. Das graue Ding von rechts nach links ist übrigens der Rhein. Gemacht habe ich das Bild auf unserem Balkon. :-)

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Montag, 01. Oktober 2007 

Hallo,

ich wollte mich mal eben melden. Ich bin jetzt schon ziemlich genau 26 Stunden in Liechtenstein. Ich habe mein Zimmer bezogen und auch schon ein Liechtensteiner Bankkonto eröffnet (Jetzt kann das Schwarzgeld kommen ;-) ).

Hier der Ausblick aus meinem Zimmer:
ausblick_links.jpg ausblick_rechts.jpg

Das trügt jetzt ein wenig. Die Fenster sind ziemlich hoch angebracht und man muss sich schon anstrengen den Ausblick zu genießen. Aber es gibt noch den WG-Balkon. Dort kann man die frische Luft und den Ausblick ungestört genießen.

Wie man sieht, ich wohne auf dem Berg. Allerdings trotzdem Zentral. Ich wohne in der Gemeinde Triesenberg. Hier Google-Maps:


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Noch Fragen?

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Dienstag, 05. Juni 2007 

Jipi!

Ich bin seit ein paar Stunden ganz offiziell aufgenommen! Und kann (wenn ich meinen Abschluss in Venlo bekomme) im Oktober da anfangen. Jipi!!!!!

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